Morpheus Con 30

Das Jahr ist noch jung, aber die erste Con bereits vorbei!

Da im letzten Jahr die Morpheus leider ausgefallen ist, hat es mich umso mehr gefreut dieses mal wieder dabei sein zu können. Es war wirklich großartig und ich habe die zwei Tage, die ich als Zeichnerin vor Ort war, sehr genossen.

Die Location war weitläufig und schön, das Stadtteilzentrum „Pluto“ in Wanne-Eikel ist gut zu erreichen und bot den Besuchern neben Parkplätzen auch viele Räumlichkeiten zum Spielen.
Als ich morgens ankam und meinen Tisch neben dem äußerst kreativen Jan Heartmann aufbaute, der neben Buttons, selbst genähte Geldbeutel und Alltagsgegenstände aus recycelten Materialien herstellte, war die Con bereits gut besucht.  Ich freute mich darauf die ersten Chars ins Bild fassen zu können und sie ließen nicht lange auf sich warten.

Die Con bot genau die richtige Mischung aus nerdigen Menschen auf meiner Wellenlänge, guter Küche und heimeliger Atmosphäre, die sich einfach stark von sämtlichen Großcons und Messen unterscheidet.
Auch Messen haben ihren Reiz, aber die Gemütlichkeit einer Kleincon schenkt mir immer die nötige Ruhe um mich völlig meinen Zeichnungen widmen zu können. Ich habe Zeit mich mit dem Char zu befassen, mit dem Spieler über sie/ihn zu sprechen und mehr über die Persönlichkeit zu erfahren, die ich ins Bild setzen soll.
Das ist letztlich ja auch das Ziel: keinen generischen Token zu zeichnen, sondern JEMANDEN, der durch die Leidenschaft seines Spielers mit Leben erfüllt wird. 🙂

Die erste Dame begeht ihre Heldentaten im Universum von „Splittermond“

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Eine See-Albin mit einem besonderen Talent für Stahlpeitschen, wobei die Grüne im Vordergrund aus magischem Jade-Eisen besteht.
Ich hatte viel Spaß an dem detailverliebten Splittermondstil. Da ich bereits auch zu offiziellen Spielhilfen des Systems Illustrationen beisteuern konnte, fiel es mir nicht schwer mich in den kleinen Feinheiten des Chars zu verlieren.

Auf sie folgte recht schnell diese weitere Heldin, ebenfalls zuhause auf Lorakis:

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Wilde Stammeskriegerinnen finde ich ohnehin toll und diese, bis an die Zähne bewaffnete Schönheit,  sprang fast von selbst aufs Papier.
Um ihren Hals kringelt sich übrigens eine Geisterechse, die ihr treuer Begleiter ist.

Generell war die Morpheus sehr „Splittermondig“. Ich hatte Besuch von mehreren Supportern des Systems und auch der Uhrwerkchef Patric Götz war vor Ort um sich die Con mal anzusehen.
Mit André Wiesler und Patric habe ich mich über längeren Zeitraum großartig unterhalten (und großartig unterhalten gefühlt ;)), was neben dem Zeichnen ganz angenehm vor sich hin lief.
Der Raum mit seinen Couchecken und der Küchentheke (die unter anderem hervorragenden Kaffee lieferte), den Händlern und Künstlern vermittelte mühelos den Eindruck eines erweiterten Big-Bang-Theorie-Wohnzimmers und der Tag verging wie im Flug.

Der letzte Char an diesem Tag stammte vom Kontinent Myranor, welcher im Universum des „schwarzen Auges“ liegt:

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An dem „Schillereffekt“ der Chitinrüstung hab ich mir ein wenig die Zähne ausgebissen, aber das mochte wohl auch an der fortgeschrittenen Uhrzeit gelegen haben.

Zu guter Letzt wechselten auch noch zwei Originalzeichnungen den Besitzer, die ich zur Con mitgebracht hatte.
Ein Varg, der in der „Unter Wölfen“ Anthologie von Uhrwerk veröffentlicht wurde, ging an einen Splittermondsupporter.
Auch die Lineart „Erschaffung eines Golems“, welche im „Myranischen Zauberwerk“ erschienen ist bekam einen neuen Besitzer:
Der Uhrwerk-Chef persönlich hat diese Zeichnung mitgenommen, was mich natürlich schon ein bisschen stolz gemacht hat 😉

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Am Abend fand sich dann noch ein sehr spontaner Spielleiter für meinen Roady (meinen Mann) und ein paar angereiste Freunde, der uns bis in die Nacht hinein bespaßte.
Da die Nachfrage nach meinen Zeichnungen am Samstag so hoch war, entschied ich auch am Sonntag zur Con zu fahren, um den Leuten, die ich hatte abweisen müssen, noch ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Nach einer seeehr kurzen Nacht schlug ich also wieder im „Pluto“ auf und machte mich ans Werk.
Der Tag war generell sehr viel schwächer besucht als der Samstag, was aber dem Auftragsfluss keinen Abbruch tat.

Vorsicht! Nippel und Intimpelz!

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Los ging es mit dieser freizügigen Efferdgeweihten aus Aventurien. Im Nebenberuf Perlentaucherin macht sie sich nicht allzuviel aus Kleidung, wenn sie nach Muscheln sucht. 😉

Darauf folgte eine sehr besondere Erscheinung. Ein Geistermädchen mit gläsernem Körper, die von einem tolpatschigen Junghund begleitet wird.
Ihre Geschichte war gleichermaßen skurril wie rührend und ich hatte viel Spaß beim austüfteln des „Glaseffekts“.

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Auf sie folgte dann noch das Portrait einer Künstlerkollegin von Jan Heartmann.
Ich bin nicht besonders geschult darin Gesichter vom Foto originalgetreu wieder zu geben, deswegen ist sie wohl auch etwas jünger geraten als auf dem ursprünglichen Bild, aber bei der Kleidung hatte ich freie Hand. Die einzigen Vorgaben waren „Steampunk“ und „Gärtnern“.

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Die allerletzte Conzeichnung malte ich in ein kleines Skizzenbuch.
Es zeigt eine hyperintelligente Geisterratte, die einen menschlichen (toten) Körper steuert den sie selbst zusammen gebastelt hat. Rattensteins Monster sozusagen.

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Mit ihr ging die Morpheus dann auch für mich zu Ende und ich bin im nächsten Jahr gern wieder dabei!

Hiermit erkläre ich die Consaison 2016 offiziell für eröffnet! 🙂

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