Die DorfCon der Köbolde

Die zweite Con des noch jungen Jahres liegt hinter mir und ich berichte, wie immer, an dieser Stelle von meinen Eindrücken.

Die DorfCon stand unter der Organistation der Köbolde Düsseldorf, einer der Regionalvertretungen der GFR e.V.  (Gilde der Fantasyrollenspieler). Da ich die Feencon im letzten Jahr schon sehr mochte, war es quasi Ehrensache, dass ich auch zu der GFR Con in meiner Heimatstsadt gehe. 🙂

Die Con startete gestern um 10.00 Uhr in der „Spielerei“ Gerresheim, einem großräumigen Gebäude mit viel Platz zur Entfaltung des nerdigen Spaßbedürfnisses. Als ich dort fast pünktlich ankam, wurde mir sofort von der hilfreichen Orga ein Tisch im großen Saal zugewiesen mit einer, zeichnerisch perfekten, Fensterwand im Rücken damit auch für genügend Licht gesorgt war.Während ich aufbaute fanden auch am großen Nebentisch Vorbereitungen statt, die mich erstmal ein wenig stutzig machten: Gummigodzillas und andere Ausgeburten japanischer Monsterphantasieen in einer Tabletop-Miniaturumgebung? Was es damit auf sich hatte würde ich jedoch bald feststellen.
Kurze Zeit darauf kam auch Janina Robben an, eine Zeichnerkollegin, die ich schon von andren Cons kenne und die, wie ich für „das schwarze Auge“ zeichnet. Nach einem kurzen Plausch machte ich mich an die Arbeit, denn die ersten Aufträge ließen nicht lange auf sich warten.

Ein orientalisch angehauchter Halbelf war der erste Char der seinen Weg auf das Papier fand. Ausnahmsweise in schwarz/weiß, denn der Spieler wollte das einheitliche Bild seiner Charillustrationen in seiner Mappe nicht durch Farbe brechen.
Der Halbelf besaß ein magisches Schwert, welches unglücklicherweise von einem pilzartigen Organismus beseelt war. Jedes Mal wenn er also die Waffe ergriff breitete sich diese Wesenheit auf seinem Arm und seiner Hand aus…aber magische Waffen haben nunmal ihre Nebenwirkungen!^^ Ich ließ mich ein wenig von der „Witchblade“ inspirieren und das Ergebnis sah wie folgt aus:

Binjamin Halil ibn Umar al Sayad

Der nächste Char war eine zwergische Mechanikerin aus Shadowrun, die mit ihren Gimmicks immer wieder die Hälse ihrer Chummer rettet. Da sie mcgyvermäßig fast alles mit Panzertape reparieren kann wurde das sprichwörtlich zu ihrem Straßennamen: Tape!

Tape

Während ich die Zwergin unter Zuhilfenahme von Shadwrunbüchern zu Papier brachte, meldeten sich schon die nächsten Spieler an und „buchten“ Janina und mich vor. Ich war ehrlich überrascht von diesem Andrang, den ich garnicht erwartet hatte, aber ich freute mich sehr darüber, dass es so viel zu tun gab! Übrigens war es klasse, dass auch Janina dabei war, denn nur eine von uns hätte all die Anfragen garnicht stemmen können! Wir zeichneten quasi ununterbrochen. 🙂
Eine kurze Suppenpause war alles was ich mir gönnte, aber die Gemüsesuppe aus der Conküche war echt lecker!

DorfCon

Der nächste Char war der Gefährte des ersten Halbelfen, den ich gezeichnet hatte. Ebenfalls ein halbes Spitzohr mit einer geerbten, sehr guten Lederrüstung, elegant und wenig wie Wasser.

Abbas bin Abul

Zwischendurch hatte sich auch geklärt was für ein Spektakel am Nebentisch stattfand: eine große Monsterschlacht, ganz so wie in den trashigen japanischen Filmen! Die Spieler übernahmen die Kontrolle über Godzillas und mehrköpfige Drachen, über die 15-Meter-Frau, Riesenroboter und die Armee, die natürlich auch mitmischt. Heraus kam ein wildes, witziges Gemetzel mit in-die-Luft-fliegenden Ölraffinierieen und unglaublichen Kollateralschäden.
Ich konnte zwar nicht aktiv am Spiel teilnehmen, bekam aber mit, dass dort sehr viel gelacht wurde! 🙂

Die nächsten beiden Chars gehörten ebenfalls zusammen. Eine resolute Hobbitdame, die viiiiel zu abenteuerlustig für ihre Brandybock-Familie war und ein gondorianischer Soldat aus Tolkiens Herr-der-Ringe Universum.
Zu diesem Zeitpunkt war es schon recht spät geworden und so waren diese beiden auch die letzten Chars, die ich noch zeichnen konnte.

HobbitdameGondorianer

Es war wirklich schön auf der Con und ein erfreulich arbeitreicher Tag für mich! Ich hätte gern noch mehr gezeichnet, aber die ein oder andere Visitenkarte hat neue Besitzer bekommen und ich hoffe von den Köbolden vielleicht auch in Zukunft wieder zu hören! Auf jeden Fall bin ich nächstes Jahr wieder dabei, wenn die DorfCon ihre Tore öffnet!

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3 Gedanken zu „Die DorfCon der Köbolde

  1. Hallo Melanie,

    vielen Dank für den Elfen (Abbas ben Abul), hat Spaß gemacht, immer wieder mal bei der Entstehung zuzusehen und ihn dann mitnehmen zu dürfen. 😉
    Schön, wenn es Dir der Con Spaß gemacht hat.
    Der Scan von Abbas ist sozusagen in der Post und geht gleich per Mail an Dich heraus.
    Viele Grüße,
    Meikel

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